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Die Stadt, umgeben von Buchen- und Tannenwäldern, befindet sich am Ende, des den ganzen Harz durchlaufenden Bergrückens, der bei Bad Harzburg beginnt und über das Torfhaus, Braunlage, und die Berge Stöberhai (714m) und Ravensberg (659m) führt. Die südliche landschaftliche Markierung bildet der Karst-Höhenzug, der sich von Osterode bis Nordhausen erstreckt und in Sachsas Ortsteil Neuhof den imposanten Sachsenstein (darauf die Ruine der Sachsenburg) mit einer kilometerlangen, 70m hohen, schroffen Steilwand entstehen lies. Eingebettet in den Anhydrit sind metergroße Höhlen (Gipsblasen), der Überlieferung nach Behausungen von Zwergen, die in der Zeit des großen Harzbergbaus die Einwohner von Bad Sachsa belästigten. Die Südlage im Lee der Berge, insbesondere des Ravensberges (dem "Brocken des Südharzes"), schützt vor Klimaeinflüssen aus den Himmelsrichtungen Nord, West und Ost und führt zu einem gesunden Klima mit Überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer. "Im Vergleich: Am idyllischsten lebt sich's wohl in Bad Sachsa. Wo sonst blüht es in den Gärten, wie um die Villen am Schmelzteich? Wilhelminische Erker und Türmchen, nobler Dekor des Jahrhundertstils und die Muster des alten Pflasters vor den Fachwerkfronten schaffenmit dem Grün von Park und Wald ein permanentes Erhohlungsambiente.» Zu jeder Jahreszeit bietet die Natur stets spezielle Reize. Sie zu genießen, laden viele Wanderwege ein, auf denen Nah- und Fernziele erreicht werden können - durch Laub- und Tannenwälder, vorbei an einsamen Waldseen, Feldern, Bachläufen. Alle Wege sind gut ausgeschildert - mit dem Fahrrad haben Sie auf Landstrassen auch keine Probleme, breite Radwege führen von einem Ort zum anderen.
Sachsa ist die Uffe-Stadt - die Quelle des Baches Uffe befindet sich auf dem Ravensberg, schlängelt sich durch die ganze Stadt und wird durch Quelltöpfe unter dem Sachsenstein sowie Zuflüsse vieler Bäche der Region gespeist. Schließlich erreicht die Uffe das Dorf Neuhof. Bis Mitte des vorigen Jahrhunderts teilte sich im Ort Neuhof die Uffe. Das Hauptwasser zog in Richtung Klettenberg und Holbach ab; man nutze die Wasserkraft in vielen Mühlen. «In die Ichte fließt von Klettenberg und Holbach ein Wasser, das sich bei Branderode und Neuhof von der Uffe und dem Sachsengraben abzweigt. Dadurch entsteht eine Gabelung der Uffe, in dem ein Teil weiter zur Wieda und ein Teil sich in die Ichte ergießt.» (Lit.: Heimatkunde der Stadt Nordhausen, Seite 24, E. Haacke's Buchhandlung, Nordhausen 1904)
Die gesamte Region von Osterode im Westharz bis zum Nordhausen im Südharz ist geologisch vom Gipskarst geprägt - Bäche und Flüsse versinken zeitweilig im Untergrund, lösen diesen auf, es brechen sogen. «Löcher» oder «Erdfälle» in der Feldflur ein, es entstehen Höhlen, und schließlich tritt das (harte) Wasser in Quelltöpfen andernorts wieder hervor (Ruhme-Quelle, Salza-Quelle, Förste-Quelle). In der Stadt Bad Sachsa wird das hauptsächlich Felsquellwasser des Ravensberges getrunken. Ravensberg-Wasser ist also Quellwasser, nicht mit Chlor versetzt, hat so gut wie keine Nitrate (wie in der Feldflur) und ist sehr weich (kalkarm; Stufe 1-2). Der echte Tee- oder Kaffeegenießer füllt sich Sachsaer Wasser ab, wenn er auf Reisen geht oder kommt einfach hierher, um Kaffee oder Tee zu genießen. Nicht zuletzt hat Bad Sachsa gesunde, schadstoffarme und feuchte Luft (erkennbar an dem Reinheitsindikator Baumflechte).
Die Höhe des bebauten Gebietes von Bad Sachsa beträgt zwischen 250 - 400 Meter über dem Meeresspiegel - eine mittlere Harzlage also, mit einer Durchschnittstemperatur von 6-8 °C und ca. 100 Frosttagen im Jahr; der klimamäßig zum Oberharz zählende Ravensberg bringt es auf bis zu 150 Frosttage . Hier gilt Goethes Faust noch - zu Ostern sind zumeist alle Bäche und Teiche vom Eise befreit und nur fliehend sendet der Winter noch einzelne Flocken vom Himmel - es durftet nach Frühling ... das traditionelle Osterfeuer auf dem Knickberg signalisiert allerwegen, welche Jahreszeit nun angebrochen ist. Merke: die Vegetation erreicht in Bad Sachsa i.d.R. erst 2 Wochen später den Stand der Umgebung - Stichwort: Obstblüte zweimal erleben.
Ein schneesicherer Wintersportort ist Bad Sachsas Stadtgebiet selbst nicht - das 3 km entfernte, mit dem Kfz anfahrbare Gebiet um den Ravensberg.hingegen, bietet in dieser Hinsicht alles: 3 Skilifte, 9 Abfahrtsstrecken, Rodelbahnen und Langlaufloipen. Auf dem Schmelzteich und den übrigen Teichen der Umgebung überlassen Enten und Schwäne gern das Feld den Schlittschuhläufern.
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